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Hilfe, mein Welpe ist aggressiv.

Jedes Jahr suchen viele neue Frettchenbesitzer in Foren, bei Züchtern oder anderen Frettchenhaltern verzweifelt nach Hilfe, weil sie nicht mit ihren Frettchenwelpen zu Recht kommen. Meistens denken sie ihre Welpen seien aggressiv, gestört oder gar bösartig.
"Das Frettchen springt mich an und beißt mich" "Ich kann es nicht mal streicheln, es dreht sich sofort um und beißt zu" "Es versteckt sich unterm Sofa, und wenn ich es vorsichtig berühren will, beißt es gleich" "Ich glaube es ist psychisch gestört, es rast wie irre herum und beißt überall rein"
Ja, solche Aussagen hören sich wirklich gruselig an. Aber was tut der Welpe da überhaupt In fast allen Fällen ist die Antwort ganz einfach er SPIELT!
Und "Beißen" ist es auch meistens nicht, sondern höchstens Zwicken. Beißen ist es, wenn das Frettchen nicht mehr los lässt und richtig Blut fließt (nicht nur ein Kratzer).
Warum tun sich Anfänger so schwer, das frettische Verhalten zu interpretieren? Hunde knurren, winseln, Sträuben die Haare, jaulen, fletschen die Zähne, bellen, wedeln mit dem Schwanz, Katzen fauchen, schnurren, legen die Ohren an oder stellen sie auf, machen einen Katzenbuckel, knurren, miauen, peitschen mit dem Schwanz. Und Frettchen? Frettchen zeigen auch auf viele Arten wie sie sich fühlen, auch sie können fauchen, eine "Flaschenbürste" aus ihrem Schwanz machen, keckern, muckern, schreien. Aber: Frettchen haben bei weitem nicht so viele Gesichtsmuskeln wie Hunde oder Katzen, ihre Ohren sind fast unbeweglich, die Lefzen können sie nicht anheben, ihre Lautäußerungen sind viel leiser und der Schwanz ist auch kein verlässliches "Stimmungsbarometer". Als Mensch lernt man schon im Kindesalter, bei welchen Anzeichen man Hund oder Katze besser in Ruhe lässt, aber ein Frettchen ist für die meisten neu. Außerdem haben Frettchen eine viel kürzere Vorwarnzeit bevor sie zubeißen.

Als Frettchenerfahrener sieht man seinem Frettchen an, ob es grade misstrauisch, ängstlich oder ausgelassen ist, für einen Neuling sieht der Gesichtsausdruck immer gleich aus und die Körpersprache ist eben noch ungewohnt.
Deshalb wird aus einem fröhlich herumhüpfenden, den Kopf schüttelnden und spielerisch zwickenden Welpen schnell mal in den Beschreibungen ein hysterisch, aggressives Monster; oder aus dem verängstigt unter dem Sofa kauernden Welpchen, wird ein, sein Revier verteidigendes Raubtier. So einfach?
Nein, ganz so einfach ist es nicht. Ich will niemanden abspeisen mit dem Sätzchen "Ach, der will doch nur spielen".
Frettchenwelpen zwicken / beißen natürlich aus verschiedenen Gründen, aber Aggressivität ist es wirklich so gut wie nie (ich hab in 11 Jahren noch keinen gesehen).

Hunger/Gier
Frettchenwelpen liegt es im Blut, alles zu "kosten" was verführerisch und fremd riecht. Dabei sind sie nicht zimperlich, kommt ihnen etwas essbar vor, lecken sie meistens erstmal kurz dran, dann beißen sie mit voller Kraft zu und kauen auch gleich mal drauf los. Manche schütteln auch und verteidigen ihre "Beute" mit Gequiecke und Geschrei. Das ist ein natürliches Verhalten, dass aber abtrainiert werden kann. Meistens zeigen diesbezüglich nur Welpen ein so extremes Verhalten. Vorallem, wenn sie bisher mit ihren Geschwistern, um das Futter streiten mußten. Welpen von einem guten Züchter sind normalerweise schon so weit, dass ihnen so eine Verwechslung selten passiert.

Merke: Ein satter Welpe, hat schon mal einen Grund weniger zu beißen! Nicht die Hand erst durch die Futterschüssel ziehen und dann den Welpen streicheln wollen! Neue, unbekannte Gerüche (z.B. Handcremes, Deos, ), können zu "Probierversuchen" führen! Dem Frettchen nicht das Futter unter der Nase wegnehmen!

To do: Zu beachten ist, dass der Welpe dabei kein Unrechtsbewusstsein hat, er will ja nur essen. Zu harte Bestrafung erzeugt Misstrauen und Angst.

Ein konsequentes, lang gezogenes "Nein" oder "Schluss" und gleichzeitig am Nacken oder Ohr halten (nicht kneifen), ist erstes Mittel. Man kann auch quietschen oder fauchen. Reagiert er darauf, loben; reagiert er nicht darf ein bisschen gekniffen werden, aber nicht mit dem Fingernagel!! Wieder unterstützt durch ein Signalwort. Das Selbe kann ein drittes Mal gesteigert werden. Hilft das nicht, beendet man das Ganze am besten, indem man den Biss durch zusammendrücken der Backen und aufdrücken des Mäulchens löst. Es soll nicht in einen "Kampf" ausarten, das Ganze dauert vielleicht 30sec! Wer sich traut kann die gebissene Stelle gleich noch mal anbieten und die Prozedur wiederholen, bis das Frettchen es kapiert hat. Der Vorteil ist, dass man drauf gefasst ist, und die freie Hand schon bereit halten kann, um gleich beim ersten Schnappen einzugreifen (dann wird's auch nicht so Schmerzhaft). Viele Welpen verstärken ihren Biss zunächst, sie denken ja man will ihnen die Beute streitig machen, daher wirkt ein jammerndes Geräusch bei manchen besser, als Schimpfen. Es verstärken auch alle ihren Biss, wenn ihnen selbst etwas weh tut, was ja nun wirklich nachvollziehbar ist. Deshalb immer sachte mit körperlichen Bestrafungen, auch wenn ich persönlich finde, "zurückbeißen" ist nur fair. Auch ein Zusammendrücken der Backen, und somit ein Öffnen der Kiefer ist unangenhem und hat einen Lernerfolg. Oder für die, die es sich trauen, den Finger beim Beißen in den Rachen des Welpens schieben (nicht zu weit, und Vorsicht mit langen Fingernägeln). Auch das kann, wie sich sicher  jeder vorstellen kann, auch sehr unangenehm sein.

Übermut
Frettchenwelpen sind wie alle Tierkinder verspielt und übermütig. Es ist völlig normal, dass sie hüpfen, zappeln, nach einem Schnappen, Zwicken, einen anspringen, an den Socken zerren, usw. Sie raufen und rangeln gerne, um ihre Kräfte zu erproben und ihre Muskeln zu trainieren. Es sind die üblichen Jagdspiele. Dabei steigern sich die Frettchen manchmal richtig rein und werden immer wilder, und zwicken somit auch immer fester. Manche Frettchen werden richtig respektlos und wollen unbedingt zeigen, dass sie der Stärkere sind. Der Mensch kann aber relativ leicht bestimmen wie weit das Spiel geht, er kann ja jederzeit abbrechen.

Merke: Ein Frettchen in Einzelhaltung lässt alle Energie am Menschen aus, zwei Frettchen sind ein Minimum! Menschenkinder können sich schlechter zurückhalten als Erwachsene und animieren und provozieren das Frettchen manchmal so weit bis es Tränen gibt. Man kann Frettchen nicht das Spielen abgewöhnen, ein bisschen Zahneinsatz gehört dazu, das muss man ab können! Es muss nicht immer die Hand sein, ein Stofftier oder ein anderes Spielzeug, kann auch als "Gegner" dienen. Wild herumhüpfen, schreien oder die Hand/ den Fuss wegziehen, ist für das Frettchen eine eindeutige Einladung zum Spiel; macht dsa Tier also nur noch wilder.

To do: Auch in diesem Fall tut der Welpe in seinen Augen nix Böses! Wenn das Frettchen zwickt und immer fester auf der Hand herum kaut, sofort die Hand still halten, also das Spiel abbrechen. Wenn der Welpe noch an der Hand "hängt", mit der freien Hand im Nacken halten und wieder ein Signalwort oder Geräusch anwenden. Ansonsten die selbe Prozedur wie oben. Man darf dem Frettchen schon mal auf sanfte Art zeigen, dass man eigentlich der Stärkere ist, und es kurz (2sec) im Nacken am Boden festhalten, oder in die Trageschlaffe nehmen. Das Spiel sollte man in Zukunft sanfter gestalten, je fester man selbst zupackt, desto fester packt auch das Frettchen. Es geht nur darum dem Frettchen zu zeigen, dass es einem weh tut, wenn es zu fest zwickt. Wenn sie das verstanden haben, lassen sie von allein los, sie wollen uns beim Spielen nicht verletzen. Es geht nicht darum das Tier zu bestrafen. Man unterschätzt die eigene Kraft auch selbst meistens, also immer vorsichtig sein. Manchmal kriegen Frettchen regelrecht Angst, wenn ihre Besitzer sie so richtig durchkitzeln wollen. Angst

Frettchen von einem guten Züchter haben in der Regel keine Angst vor Menschen, auch nicht vor fremden. Aber sie können sich schon erschrecken oder ängstlich sein, z.B. vor unbekannten Geräuschen, hektischen Bewegungen, vorallem in einer unbekannten Umgebung. Doch die meisten Probleme gibt es, wenn man die Welpen zu heftig bestraft. Wenn ein Welpe aus Gier oder Übermut zwickt und beißt und der Mensch gleich sehr heftig reagiert, dem Welpen Schmerzen zufügt, dann hat der Welpe gar keine Chance sein Verhalten zu ändern. Er bricht augenblicklich in Panik aus und wird mit aller Kraft zubeißen, bzw. seinen Biss verstärken. Das wiederrum verleitet viele Menschen noch heftiger zuzupacken, zu schreien oder zu schlagen, was natürlich alles noch schlimmer macht. Absolut verboten sind: Ohren umdrehen, schlagen oder auf die Nase schnipsen. Denn diese Behandlung führt unweigerlich zu Agression und Angst gegenüber dem Menschen, und so erzieht man sich sein Tier zur Bissigkeit. Ängstliche Frettchen brauchen meistens einfach nur Zeit, also besser das Tier so lange in Ruhe lassen, bis es freiwillig zu einem kommt.

Merke: Frettchen, die aus Angst beißen, werden niemals bestraft!!! Ein Frettchen, das ängstlich ist niemals zu irgendetwas zwingen, wenn z.B. ein Frettchen unterm Sofa sitzt und nicht rauskommen will, dann wird es mit Vitapaste gelockt. Nie wird es gepackt und mit Gewalt unterm Sofa raus gezogen! Einen Welpen nie überfordern, niemals zuviel Neues auf einmal zumuten! Immer langsam einen Schritt nach dem anderen! Ein Welpe, muss noch nicht jedes Zimmer im Haus kennen, auch die Nachbarn und Bekannten können warten, Spazieren gehen und an die Leine nehmen, hat mindestens noch ein halbes Jahr Zeit! Dem Tier immer langsam nähern und dabei beruhigend mit ihm sprechen, und die Hand zum Schnuppern hinhalten. Frettchen sehen sehr schlecht und wissen nicht wer da auf sie zukommt. Eine angenehme Situation kann für ein kleines Tier wie ein Frettchen augenblicklich bedrohlich und beängstigend wirken, ein fremdes Geräusch reicht schon um sie in Panik zu versetzen.

To do: Den Biss durch vorsichtiges Zusammendrücken der Backen lösen, dabei beruhigend auf das Tier einreden, wenn es weg will, gehen lassen. Danach mit ihm reden und locken, Kontakt aufbauen, mit Leckerchen und Vitaminpaste bestechen. Macht nicht den Fehler und nehmt ein ängstliches Frettchen zu früh wieder auf den Arm, manchen wird dabei so unwohl, dass sie wieder zuzwicken, und wenn man sie dann runterlässt, ist der Lerneffekt für das Frettchen "Will ich runter oder meine Ruhe, dann muss ich nur beißen.". Trauma Naja, Trauma ist vielleicht übertrieben, aber es gibt Frettchenwelpen und auch erwachsene Frettchen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Zumindest aus der Sicht der Frettchen, denn für uns ist es nicht immer ganz nachvollziehbar, was denn jetzt so schlimm für das Tier war. Gerade Welpen sind sehr empfindlich, schon Kleinigkeiten können sie manchmal in Angst und Schrecken versetzen. Wenn dann noch der Mensch falsch reagiert, ist das Vertrauensverhältnis weg, und es kostet viel Mühe es wieder aufzubauen.
Zum Besseren Verständnis ein Beispiel:

Man will dem Welpen was Gutes tun und setzt ihn, damit er Auslauf hat, ins Wohnzimmer. Da sitzt er nun erstmal allein, alles ist fremd, der Kleine kriegt Bammel, ein Mensch kommt auf ihn zu, der Welpe kann aber nicht gut sehen, und sieht nur etwas Rießiges auf sich zukommen, er erschrickt, bäumt sich auf, faucht. Dem Menschen tut das natürlich gleich Leid (oder er erkennt die Panik nicht mal), und er redet auf den Welpen ein, greift aber auch im selben Moment schon nach dem Kleinen, der gerät in Panik, weil er immernoch nicht weiß, was da denn nun vor im sitzt, und beißt erstmal herzhaft zu. Angriff ist die beste Verteidigung. Der Mensch ist natürlich auch geschockt, denn er kennt sowas von seinem Welpen nicht. Weil es ordentlich weh tut, packt er den Welpen und zerrt ihn von seiner Hand weg. Der Welpe denkt in dem Moment "jetzt ist mein Leben beendet", und schon verbindet er den Menschen mit etwas Schlechtem. Sowas muss natürlich nicht immer so ausgehen, aber es kann passieren.

Von da an wird der Welpe den Kontakt eher meiden, und wenn er dann doch mal einen Finger vor die Nase kriegt, beißt er vorsichtshalber lieber mal zu, sicher ist sicher. Und der Mensch hat den Eindruck, dass sein Frettchen urplötzlich und ohne Grund angefangen hat zu beißen.

Merke: Mit Gewalt erreicht man gar nichts. Geduld und Ruhe sind die obersten Gebote. Lieber ein bisschen zu vorsichtig, zumindest am Anfang, als zu ungestüm.
Todo: Am besten ist, man lässt es erst gar nicht soweit kommen. Aber natürlich passiert es trotzdem mal oder man bekommt ein Tier, das bereits ein Problem mit Menschen hat. Einschleimen ist angesagt, Vitapaste geben, wenns sein muss auch durchs Gitter und immer so, dass das Frettchen die Hand riechen kann. Ein ruhiger und bestimmter Umgang, keine Angst zeigen, nie die Hand wegziehen. Langsam steicheln, ruhig reden. Wenn es beisst ruhig die Kiefer öffnen, oder wenn es funktioniert im Nacken halten und so den Biss lösen.

Es kann sein, das Frettchen beruhigt sich nach einem Tag oder nach ein paar Minuten. Es kann aber auch sein, ein Tier ist richtig traumatisiert, dann aber nicht durch solche Kleinigkeiten wie im Beispiel oben beschrieben, sondern durch massive Schockerlebnisse oder längere Zeit ohne Kontakt zu Menschen, dann kann es schon auch Wochen und Monate dauern das Vertrauen wieder zu erlangen. Viel wichtiger als "herum zu erziehen" ist ein gutes Verhältnis zwischen Besitzer und Frettchen! Tut euren Frettchen viel Gutes. Wenn es freiwillig zu euch kommt, dann lobt es und gebt ihm Vitapaste. Streichelt es viel, wenn es schläft nehmt es vorsichtig zu euch und lasst es langsam durch streicheln aufwachen (funktioniert eigentlich nur mit Welpen). Werdet niemlas zu grob, tut dem Frettchen nicht weh. Redet viel mit ihm. Bedrängt und überfordert es nicht. Habt Geduld und Verständnis!

Denkt immer daran, es sind Tiere und sie handeln weitgehend instinktiv, und niemals aus bösem Willen! Liebesbisse, Beißunfälle und andere Kleinigkeiten Leider kann auch jemand der alles richtig gemacht hat und freundliche Frettchen sein eigen nennt, irgendwann im Laufe seines Frettchenbesitzerdaseins mal einen herzhaften Biss zu spüren bekommen. Es ist eine unangenehme Tatsache, dass manche Frettchen geradezu süchtig nach bestimmten Körperteilen sein können. Einige können einfach nicht widerstehen, wenn man ihnen einen leckeren großen Zeh, am besten noch mit Socke drumrum, vor die Nase hält. Anderen geht es so mit Unterarmen, Nasen oder anderen Teilen menschlicher Anatomie. Oft lecken sie erst zärtlich, dann heftiger und zum Schluss verdrehen sie Augen und beißen tüchtig zu. Im selben Moment scheinen sie aber auch zu merken, dass sie jetzt was falsch gemacht haben und manche fangen an, um Vergebung bittend zu jammern. Leider vergessen sie darüber hinaus völlig das loslassen. So etwas nennt man unter Frettchenfreunden einen Liebesbiss.

Vor diesem schützt einzig und allein die Sicherung der betroffenen Körperstellen und viel, viel Verständnis für das Wesen seiner Kobolde. Es können auch schlichtweg Verwechslungen und/oder Missverständnisse vorkommen. Ein Frettchen kann z.B. nicht ahnen, dass in einem Gummiputzhandschuh eine empfindliche Hand steckt. Für den Kobold gibt es keinen Grund da NICHT reinzubeißen. Auch kann ein Frettchen natürlich nicht wissen, dass du ihm nicht absichtlich auf den Schwanz getreten bist, seine Gegenwehr folgt daher prompt.

Und wenn sich dein Frettchen beim Spazierengehen vor z.B. einem Hund erschreckt hat, dann würde ich mich ihm nur langsam und vorsichtig nähern. Woher soll es wissen, dass DU nach ihm greifst, um es zu schützen? Es könnte ja auch der Hund sein, der grade sein zweites Frühstück entdeckt hat.

Solche Beißunfälle passieren eben, denn niemand weder Frettchen noch Mensch ist perfekt. Ab und an kommt es vor, dass Frettchen ein ausgeprägtes Revierverhalten zeigen und keine Besucher mögen. Es scheint ihnen dann einen Heidenspaß zu machen, die verängstigten Gäste durch die Wohnung zu scheuchen und bei jeder Gelegenheit zu zwicken. Da müssen sich dann die Besucher eben ein bisschen Respekt erarbeiten, oder aber die Frettchen und die Gäste werden getrennt. Auch kann es vorkommen, dass ein Frettchen einen bestimmten Menschen oder auch dessen Geruch nicht mag. Da könnte man es mal mit duschen probieren ;-)
Es gibt auch Anlässe die Frettchen einfach durcheinander bringen können, Impfungen, ungewöhnliche Ausflüge, Umgebungswechsel, ein neues Frettchen im Haus. Auch da ticken manche Frettchen kurzzeitig aus. Doch mit solchen, eher selten vorkommenden Kleinigkeiten, muss man sich arrangieren.
   


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© G. Schukat 2009 - Gefunden im Internet .