Home
Meine Tiere
Mein Garten
Nachdenkliches
Warum nur ?
Abschied - Bitte
Es ist nun mal so !
Lustiges - Weisheiten
Heidelberg
Tipps - Haushalt
Private Reise
Gerichts Urteile
Impressum - Links
Diese Links gefallen mir !
Gästebuch
Wetter


                                                                        Ohne viel Worte .

Brief eines Welpen

An Herrchen und Frauchen !

Heute bin ich gestorben.
Ihr habt genug von mir gehabt.
Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt.
Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren.


Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack.
Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau,
die mich über die Brücke zum Regenbogen geschickt hat, abgenommen.
Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen.
Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte?


Ich wusste nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden.
Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, Hundespielzeug zu kaufen.
Meine Nase in das, was ich gemacht hatte, zu tunken,
machte mir nur ein schlechtes Gewissen, dass ich mich überhaupt lösen musste. Es gibt Bücher und Ausbilder, die euch erklärt hätten, wie ihr mir beibringt, zur Tür zu gehen. Wäre ich immer noch zu Hause, wenn ich keine Flöhe in euer Heim gebracht hätte? Ohne Anti-Floh-Behandlung konnte ich sie nicht loswerden, auch wenn ihr mich für Tage im Hof gelassen habt. Wäre ich noch zu Hause,
wenn ich nicht gebellt hätte?


Ich habe nur gesagt: "Ich habe Angst, ich bin einsam, ich bin hier, ich bin hier! Ich möchte euer bester Freund sein!  Wäre ich immer noch zu Hause, wenn ihr euch die Zeit genommen hättet, euch um mich zu kümmern und wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen? Wäre ich noch zu Hause, wenn ich euch glücklich gemacht hätte? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen? Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden, aber ich habe all die Zeit damit verbracht,
auf eure Liebe zu warten.
______________________________________________________________________________________________________________________________

Einer nach dem Anderen :

Einer nach dem Anderen geht an meinem Käfig vorbei.
Zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt, auf keinen Fall.
Hat die Zeit hinter sich, taugt nicht mehr für Lauf und Spiel mit dem Ball.
Dann schütteln sie langsam den Kopf und gehen vorbei.

Ein kleiner alter Rüde, krank von Arthrose und Schmerz.
Es scheint, für mich gibt es keinen mehr mit Herz.
Ich hatte mal ein Zuhause und auch ein Bett.
Einen Platz warm und Futter - so nett.

Nun wird mein Fang grau und mein Augenlicht schwach.
Wer möchte einen Hund, so alt und schwach.
Meine Familie entschied, ich sollte weg.
Ich war im Weg und meine Haltung, kein Zweck.

Ganz gleich welcher Grund in den Sinn ihnen kam.
Es war nicht Recht, dass man mein Leben mir nahm.
Nun sitz ich im Käfig. Tagaus und tagein
finden jüngere Hunde ein neues Daheim.

Als ich, fast am Ende, schon den Glauben verlor,
sahst du mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Du sahst durch das Grau und die vom Alter gebeugten Beine
Und sagtest mir, dass jenseits des Käfigs die Sonne noch scheine.

Du nahmst mich nach Hause, gabst mir Futter und einen Platz zu leben,
teiltest dein Kissen mit meinem armen müden Kopf daneben.
Wir schmusen und spielen und du sprichst lieb mit mir.
Du liebst mich so innig und zeigst es auch hier.

Auch wenn ich viele Stunden mit andren verbracht habe,
so ist deine Liebe zu mir eine besondere Gabe.
Ich verspreche die Liebe zurück zu geben,
während meines gesamten restlichen Lebens.

Wir werden Wochen oder Jahre miteinander überstehen.
Wir teilen ein Lächeln und ich werde dich weinen sehen.
Und wenn der Abschied kommt für mich und dich,
weiß ich, dass du weinst und dein Herz trauert um mich.

Wenn ich dann die Brücke erreiche, ganz frisch
Sind meine Gedanken bei dir an deinem Tisch.
Und ich werde prahlen vor allen und jedem
Von der Person, die meine letzten Tage erfüllte - mein Leben.

______________________________________________________________________________________________________________________________

Der kleine Junge :

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: "Welpen zu verkaufen". Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?" "100,- EUR." sagte der Mann. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 8 Euro und 25 Cents." sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?" Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig. "Was hat der Kleine dahinten?" fragte der Junge. Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde. "Den möchte ich kaufen." sagte der Junge. "Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir." Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 8,25 EUR und werde jede Woche fünf Euro bringen, bis er abgezahlt ist." Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen. "Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht.

______________________________________________________________________________________________________________________________

Vergessen : 

Mein Aug ist trüb, mein Herz ist schwer und ich vermiß mein Frauchen sehr. Noch gestern ging sie mit mir aus, dann aber ganz allein nach Haus.
Ich wollt ja nach ihr rennen,nur hab ich es nicht können! Da ist der Gurt an meinem Bein, soll das ein neues Spielchen sein?
Am Baum hat sie mich festgemacht- was hat sie sich dabei gedacht? Weiß sie nicht, wie ich leide? Wir sind doch Freunde, wir beide!
Wie froh sind wir umhergetollt, und ich hab sie zurückgeholt, die Stöckchen, sicher, leicht und schnell, sie kraulte lobend mir das Fell.
Mein Bellen und ihr Lachen Das konnte glücklich machen! Und wenn sie einmal traurig war, ich strich ihr tröstend über´s Haar
und hatte stets ein off´nes Ohr, wärmte ihre Seele, wenn sie fror. Meint ihr, ich habe keine, weil ich nicht lache oder weine?
Nun frier ich selbst, trotz dickem Fell, ach hört denn niemand mein Gebell? Und auch mein Magen knurrt so sehr, wenn bloß der dumme Gurt nicht wär.

Ich spür, wie mir die Kraft entschwindet, ich sterbe, wenn mich keiner findet!

O Frauchen, bitte sag mir an, was hab ich Böses Dir getan
dass du mir auferlegst dies Joch Ich aber lieb dich immer noch, auch wenn ich mich zu Tode quäle, mit meiner ganzen Hundeseele! 

______________________________________________________________________________________________________________________________

Große braune Augen :

Große Braune Augen schauen ängstlich in die Welt.
Das Fell ist zottig und mutlos hängt die Rute.
Was hat er getan, dieser kleine Hund?
Vor kurzem war noch alles in Ordnung.
Er liebte die Kinder - verehrte sein Herrchen.
Und doch muss er etwas verbrochen haben,
denn seine Familie hat ihn nicht mehr lieb.
Was täte er alles dafür, um wieder geliebt zu werden.
Doch man gibt ihm keine Chance.

Nun sitzt er hier am Straßenrand
und versteht die Welt nicht mehr.
Doch sein Vertrauen ist groß -
Herrchen kommt bestimmt wieder her.
Wie bitter wird er doch enttäuscht -
Herrchen denkt an ihn nicht mehr.

Der Hunger nagt, die Pfötchen brennen
und die Kälte kommt noch dazu.
Er legt sich nun zum Schlafen nieder,
denn dabei kommen die schönen Bilder wieder.
Er spürt ein Kraulen, ein zärtliches Betasten.
Oh, ginge doch der Traum nie vorbei.

Langsam öffnen sich die trüben Augen
und was er sieht ist ein Mensch.
Noch jung an Jahren, doch Liebe im Herzen.
Spricht auf ihn ein und meint es gut.
Seine Zunge leckt sanft das kleine Händchen
und Hoffnung kehrt zu ihm zurück.

Und wieder ist er es der Treue gelobt.
Er wird den Menschen stets lieb behalten.
Können nur Tiere so ein Versprechen halten?

______________________________________________________________________________________________________________________________ 

Traurige Frettchen Geschichte

Heute wurde ich geboren. Eins von zehn. Mein
Vater war sehr berühmt. Ich habe eine Menge
Halbbrüder und -schwestern. Meine Mutter ist
sehr berühmt. Seit sie berühmt wurde, hatte
sie immer nur Welpen. Keine liebende Hand,
keine lustigen Ausflüge . . . nur Welpen. Sie
ist immer sehr traurig, wenn sie von ihr
weggehen. Heute verließ ich mein Heim. Ich
wollte nicht weg, deshalb habe ich mich
hinter meiner Mutter und drei übrigen
Geschwistern versteckt! Ich mochte dich
nicht. Aber sie sagten, ich würde eines Tages
berühmt sein. Ich frage mich, ob berühmt das
gleiche ist wie Spaß und gute Zeiten? Du hast
mich aufgehoben und weggetragen, obwohl es
Dich gestört hat, daß ich mich vor dir
versteckt habe. Ich glaube nicht, daß Du mich
mochtest. Mein neues Heim ist weit weg. Ich
bin verstört und ängstlich. Mein Herz sagt:
Sei tapfer. Meine Verwandten sind es auch. Ob
sie auch in gute Hände kamen wie ich? Ich bin
hungrig, weil zuviel essen schlecht für meine
Knochen ist. Ich kann nicht beißen oder
schnappen, wenn die Kinder gemein zu mir
sind. Ich laufe einfach weg und spiele und
tue so, als ob ich auf einer großen Wiese bin
mit Schmetterlingen, Rotkelchen und Fröschen.
Ich weiß nicht, warum sie mich treten. Ich
bin still, aber der Mann schlägt mich und
sagt laute Dinge. Die Frau gibt mir keine
guten Sachen, wie ich sie bei meiner Mutter
hatte. Sie wirft nur trockenes Futter auf den
Boden und geht weg, bevor ich nah genug zum
Berühren und Schmusen kommen kann. Manchmal
riecht mein Futter schlecht, aber ich esse es
trotzdem. Heute bekam ich zehn Welpen. Sie
sind so wundervoll und warm. Bin ich jetzt
berühmt? Ich wünschte, ich könnte mit ihnen
spielen, aber sie sind so klein. Ich bin so
jung und verspielt, daß es schwer ist, hier
in dem Loch unter dem Haus zu liegen und
meine Welpen zu säugen. Jetzt weinen sie. Ich
zerkratze und zerreiße mein Fell. Ich
wünschte, jemand würde mir etwas Futter
hinwerfen. Ich bin auch sehr durstig. Jetzt
habe ich nur noch acht. Zwei wurden während
der Nacht kalt und ich konnte sie nicht warm
machen. Sie sind tot. Wir sind alle sehr
schwach. Vielleicht können wir etwas Futter
bekommen, wenn ich sie auf die Veranda trage?
Heute haben sie uns weggeholt. Es war zuviel
Aufwand, uns zu füttern und jemand kam, um
uns zu holen. Jemand schnappte meine Welpen,
sie weinten und winselten. Wir wurden in
einen Lastwagen mit Boxen getan. Sind meine
Babies jetzt berühmt? Ich hoffe es, denn ich
vermisse sie. Sie sind weg. Der Ort riecht
nach Urin, Angst und Krankheit. Warum bin ich
hier? Ich war genau so schön wie meine
Verwandten. Ich bin hungrig, schmutzig, in
Panik und unerwünscht. Vielleicht das
Schlimmste, unerwünscht zu sein. Niemand kam,
obwohl ich lieb zu sein versuchte. Heute kam
jemand. Sie legten mir ein Band um den Hals
und führten mich zu einem Raum, der sehr
sauber war und einen glänzenden Tisch hatte.
Sie hoben mich auf den Tisch. Jemand hielt
mich und streichelte mich. Ich fühlte mich so
gut!!! Dann fühlte ich mich müde und lehnte
mich hinüber zu demjenigen, der mich
gestreichelt hatte.
Jetzt bin ich berühmt: Heute hat sich jemand
um mich gekümmert.

( Verfasser Unbekannt)

______________________________________________________________________________________________________________

© G. Schukat 2007 - Gefunden im Internet .