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                                                                      Ohne viel Worte .


Der Abschied 


Wenn es soweit ist....

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen –
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.

Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.

Halte mich ganz fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit wirst Du es wissen
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.

Vertrauter Blick ein letztes Mal –
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

Wir waren Jahre so innig vereint,
es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

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Euthanasie

Der richtige Zeitpunkt? – oder - wenn der Mensch ein Haustier wäre.

Ein Anstoß zum Nachdenken für Menschen, die sich die Entscheidung ihr Tier aus Altersgründen einschläfern zu lassen, zu leicht machen.

Sie sind alt geworden. Morgens nehmen sie Tabletten, damit die Knochen nicht so schmerzen und das altersschwache Herz besser funktioniert. Das Aufstehen und Hinsetzen dauert länger als früher und das Laufen fällt Ihnen schwer. Täglich kommt ihre Freundin und bringt ihnen das Essen und hält die kleine Wohnung in Ordnung. Sie hat einen Schlüssel zu Ihrer Wohnung, denn oft hören sie die Klingel nicht, weil sie schwerhörig geworden sind. Zu allem anderen Übel sind Sie nun auch noch fast blind geworden. Na ja, so ist es eben, wenn man alt wird, sagen Sie sich. Sie sitzen auf dem Balkon in der warmen Sonne und denken an die Vergangenheit.

Da kommt die Freundin. Sie nimmt Sie beim Arm und sagt Ihnen, dass Sie heute mit Ihnen zum Arzt gehen würde. - Die nette Arzthelferin nimmt ihre Hand und streichelt sie. Da kommt der Arzt mit einer Spritze in der Hand. „Halt schön still“, sagt die Freundin, „ist gleich vorbei“. Sie ahnen nichts Böses und denken schon an den Abend. Zuhause im Kühlschrank steht noch eine Scheibe Hackbraten mit Sauce und Kartoffeln. Sie werden ihn, wenn sie wieder zurückgekehrt sind, gleich essen und das Radio anstellen und ein bisschen Musik hören. Es wird ein gemütlicher Abend werden, denken Sie.

 Am Abend ertönte keine Musik aus dem Radio und im Kühlschrank stand noch eine Scheibe Hackbraten mit Sauce und Kartoffeln. 

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© G. Schukat 2007 - Gefunden im Internet .