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Auf diesen Seiten befinden sich Themen zum Nachdenken .

Und du, was sagst Du dazu?

Tief beschämt wurde ein Rowdy in New York, der den Hund seines Nachbarn erschossen hatte. Im Gerichtssaal hielt der Hundebesitzer eine kurze Rede, einfach und ohne Pathos, die eine überraschende Wirkung auslöste.

Der Rowdy, der Hunde nicht leiden konnte, fand keine Worte zu seiner Verteidigung, sondern erklärte nur mit gebrochener Stimme: "Bestrafen Sie mich hart, Herr Richter"

Die Leute auf den Bänken im Zuschauerraum horchten auf.

Etwas erhöht, unter dem Sternenbanner, saßen die Richter, die weiß Gott keinen schwierigen Fall zu behandeln hatten. Auch sie blickten schweigend und betroffen auf den Angeklagten und den Hundebesitzer, der folgendes sagte:


"Nichts auf der Welt ist uns sicher. Deine eigene Frau mag dich verlassen, Deine Kinder mögen sich als undankbar erweisen, trotz aller Opfer, das du für sie gebracht hast. Deine besten Freunde, denen du jahrelang vertraut hast, können dich eines Tages betrügen. Du magst dein Vermögen verlieren. Dein Ruf, deine Ehre können in ein Nichts zerrinnen. Diejenigen, die am meisten von dir in die Knie gesunken sind, werden vielleicht die ersten Steine nach dir werfen, wenn sie dich nicht mehr brauchen.

Der einzige, absolut uneigennützige Freund, den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann, ist sein Hund. In der ärmsten Hütte ist er genauso glücklich wie im größten Palast; denn nur bei dir möchte er sein. Er ist der einzige, der dich nicht betrügt. Wenn du ein Bettler bist, bewacht und verehrt er dich, als wärest du ein Prinz. Wenn du von Haus und Hof vertrieben wirst, wenn sie alle, alle dich verlassen - nur er, dein Hund, verlässt dich nicht. Hast du kein Obdach mehr und musst im Freien schlafen, will er keine andere Belohnung, als bei dir zu sein. Auch wenn du verhungern müsstest, bliebe er dir treu. Er hungert mit dir und küsst und leckt die leere Hand, die ihm kein Futter reichen kann. Solltest du plötzlich tot umfallen, er weicht nicht von dir. Er muss eher erschossen werden, als dass er dich im Stiche ließe. Bist du dann in der kühlen Erde und er weiß die Stelle - dort an deinem Grabe
findet man ihn. Er scharrt, als wolle er dich wieder ausgraben. Er legt seinen Kopf zwischen seine Pfoten und trauert um dich, dein bester Freund, dein Hund!"

Die letzten Worte des Hundebesitzers kamen nur stockend über seine Lippen.

Im Zuschauerraum war es still, wie bei einem Gottesdienst. Die Richter schwiegen, der Angeklagte blickte beschämt zu Boden. Die ungewöhnliche Ansprache seines Nachbarn hatte ihn sichtlich erschüttert.

"Bestrafen Sie mich hart, Herr Richter", das war der einzige Satz, den er hervorbrachte. Doch diese Forderung machte den ganzen Prozess zu einem denkwürdigen Ereignis.

Das Urteil hatte dann nur noch symbolische Bedeutung.

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Dein treuer Hund

Wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Geduld,
wird einer dich niemals verlassen
und das ist dein treuer Hund

Und würdest du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue
hat er für dich immer parat!
Er beweist es dir täglich aufs Neue,
wie unsagbar gern er dich hat.

Nennst du einen Hund dein eigen,
wirst du nie verlassen sein,
und solltest du vor Einsamkeit schweigen,
denn du bist doch niemals allein.

Wird einst der Tod dir erscheinen,
und schlägt dir die letzte Stund'
wird einer bestimmt um dich weinen,
und das ist dein treuer Hund.

Drum schäm' dich nicht deiner Tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu dir steht.

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Ich hatte dich Lieb!!

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten.
Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen
Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen.

Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden,
aber ich wurde immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger.

Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr.
Aber du bist nicht gekommen.

Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht -
es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.

Geliebtes Herrchen, glaube mir das ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast,
immer noch an dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn
ICH HATTE DICH LIEB !!!!

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Nur ein kleiner Hund

Ein Mensch der einsam ist und alt,
erwirbt sich einen Hund und bald,
merkt er und kann es kaum versteh’n,
wie Trübsal nebst den leiden Weh’n
zusammenschmelzen wie das Eis.
Es flüstert eine Stimme leis
ihm in das Ohr und tut ihm kund:
Dein bester Freund, das ist der Hund.

Kehrt Mensch nach einem Gang nach Haus,
empfängt ihn Hund mit Saus und Braus.
Jubelnd ausser Rand und Band
küsst er die dargebot’ne Hand,
dass es von leeren Wänden schallt.
Der Mensch mit Hund wird niemals alt.
Er blickt dem Morgen ins Gesicht.
Ein Mensch mit Hund vereinsamt nicht!

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Kettenhund

Ich bin allein; es ist schon Nacht und stille wird's im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.
Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh.


Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt;
Die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.
Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durchs morsche Dach, Stroh gab es längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört,
und wüsst' mein Herr auch, was mir fehlt, er wird nicht gern gestört.
die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck' ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werd ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu.

So lieg' ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei

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© G. Schukat 2007 - Gefunden im Internet .